Die Kultur im Stadtteil St. Georg ...

... widerspricht den Vorstellungen geschlossener und einheitlicher National- oder Regionalkulturen.

Sie ist durch eine Vielfalt möglicher Identitäten gekennzeichnet und hat grenzüberschreitende Konturen.

St. Georg ist ein Stadtteil der vielen unterschiedlichen Farben, und alles Andere als grau.

Das Schorsch ...



... ist ein Kind dieser Vielfalt. Es hebt sich ebenso vom klassischen Konzept der Einzelkulturen, wie von den neueren Konzepten, der Interkulturalität und Multikulturalität, ab.

Im IFZ ist der Begriff der Integration im Namen bewusst gewählt. Gewählt um anzuzeigen, in welchem Zustand der Annäherung wir uns, an diesem Ort, befinden, und dass wir uns keineswegs als Primärkultur, sondern vielmehr als Fragment von Vielem verstehen wollen. 

Inklusion, Exklusion, Integration und Transformation sind variable Begriffe, die theoretisch die soziale Position des Einen, der Anderen und ein Zusammenleben dieser beschreiben. Diese Begriffe ändern sich durch die Vielzahl der Bezugssysteme, die im Kontext der sozialen Beziehung in Frage kommen.

Im Schorsch...



... möchten wir uns gemeinsam unterscheiden und nur durch eine Kultur des Mitmachens heben wir die Dinge auf, die uns trennen. Um letztlich in diesem Prozess, das zu finden, was wir zusammen erleben wollen. 

Mit dieser Eigenschaft, möchte das Schorsch im Stadtteil St. Georg und auch in der Stadt Hamburg, mit einer gemeinsamen Erfahrung und Erzählung und der gleichwertigen Betrachtung unterschiedlicher Lebensentwürfe, Grenzen überschreiten und auflösen. 

Hier heißt Helfen für uns, einander als Menschen immer wieder neu zu begegnen und einander kennenzulernen.

Zielgruppen



Kinder, Jugendliche, Eltern und können ihre Freizeit bei uns verbringen und Kontakte zu anderen Familien aufnehmen, sich informieren und beraten lassen.

Sich durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen, Religionen, gesellschaftlichen Werten und Traditionen orientieren und ihren eigenen Weg finden. 

Darüber hinaus sollen alle Generationen in ihrer Lebensfreude gestärkt werden und ihre Kreativität erleben.

Christliches Grundverständnis

Diakonisches Handeln heißt für uns, dass wir es für einen der ureigensten Aufträge von Kirche halten, sich für die einzusetzen, die für sich selbst nicht eintreten können. 

Kirche erfüllt keinen Selbstzweck und ist nicht abgekoppelt von der Welt (Gemeinde, Stadtteil), die sie umgibt, sondern muss auch immer in sie hineinwirken. Dieses Wirken betrifft alle Menschen, die im Umfeld leben und unterstützungsbedürftig sind, unabhängig von deren religiöser Zugehörigkeit und ihrem sozialen Status.

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Umfeld

Wir verstehen das Schorsch im IFZ in St. Georg, als einen Raum in einer Tradition von kultureller und urbaner Raumaneignung

In Kommunikation und Destruktion in einem Klima von Wissen- und Erfahrung. Speziell soll es ein Ort sein an dem Tagesereignisse, Zeitgeister und Erfahrungen gedanklich, sowie kreativ, in Bewegung bleiben sollen. 

Es soll uns bewusst sein, dass der Raum bestimmte Wagnisse enthält, sich von bestimmen Ansätzen, der aufsuchenden Jugendarbeit entfernt und pädagogisch recht anspruchsvoll zu gestalten ist.

Teil von der Gemeinde

Wenn uns die verschiedenen Elemente fremder Einflüsse in uns bewusst werden, erkennen wir die Ähnlichkeiten zu Anderen. 

Durch die unmittelbaren Begegnungen der verschiedene Kulturen, Religionen, gesellschaftlichen Werten und Traditionen im Schorsch entstehen neue Formen kulturelle Verbindungen, die im Stadtteil zu einem freundschaftlichen Netzwerk miteinander verwoben werden. 

Die soziale und finanzielle Unterstützung mit anderen ist für uns nur möglich, wenn damit die Hilfesuchenden erreicht werden. Mit den Jahren ist um das Schorsch ein Netzwerk entstanden, in dem es vor allem um den Aufbau persönlicher Beziehungen geht und das Netzwerk von diesen Beziehungen getragen wird. 

In diesem Netzwerk, in dem die Belange der Hilfesuchenden immer ein Bestandteil sind, bietet sich eine Chance für die Qualitätsverbesserung von Sozialarbeit durch Kooperation.

Teil von St.Georg & Hamburg

Die Kultur im Stadtteil St. Georg ...

... widerspricht den Vorstellungen geschlossener und einheitlicher National- oder Regionalkulturen.

Sie ist durch eine Vielfalt möglicher Identitäten gekennzeichnet und hat grenzüberschreitende Konturen.

St. Georg ist ein Stadtteil der vielen unterschiedlichen Farben, und alles Andere als grau.

Ein Ort in dem die christlichen und muslimische Ideen deutlich zu erkennen sind, in dem die sexuelle Orientierung der AnwohnerInnen zum Straßenbild gehört und  in dem sich noch alte Menschen und Kinder den Gehweg teilen.

Es ist aber auch ein Ort an dem Armut mit an den Stadtrand gedrängt oder übermalt wurde, in dem kleine Familien ein Zuhause gefunden haben, aber die großen Familien gehen mussten.

Ein Stadtteil der Unterschiede, die nicht trennen, gemeinsam gelebt werden und beweglich sind. Eine Beweglichkeit, in der gelernt wurde, alte Strukturen einzureißen und neue Gebäude zu erschaffen. 

Einer dieser Gebäude ist das Schorsch im IFZ, das inmitten dieser Unterschiede, all das zusammen kommen lässt.

Teil des IFZ

Das Schorsch im IFZ ist ein Raum

Der beweglich ist. Entstehen darf. In dem neue und eigene Räume erschlossen werden. 

So kann für einen jungen Menschen ein Raum auch als Fluchtpunkt vor der Gesellschaft der Erwachsenen werden. 

Denn, wenn unterschiedlichen Kulturen im Stadtteil viele Räume für sich gefunden haben, ohne einander sehen zu können, ist das IFZ ein Raum in dem die Bedeutung dieser Kulturen, die sich jenseits des Betrachters, zwischen Schule und Gehweg, befinden, wieder sichtbarer werden und einander berühren können.

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